Wir sind

JQC & Partner
Die Entscheidung, einen Kredit aufzunehmen, ist ein wohlüberlegter Schritt. Sobald Sie diesen getan haben, wird eine Vielzahl von Fragen aufgeworfen und es gilt, einige wichtige
Entscheidungen zu treffen. Dabei stehen wir Ihnen gerne zur Seite. In diesem Artikel können Sie einen Eindruck davon gewinnen, wie wir Sie beraten und dabei unterstützen, dass Sie die beste Finanzierung erhalten.

Idealerweise teilen Sie uns in einem kurzen E-Mail die Personendaten aller KreditnehmerInnen, das jeweilige Nettoeinkommen sowie die voraussichtlich benötigte Kreditsumme mit. Wir helfen Ihnen gerne mit einem Finanzierungs-Schnell-Check, damit diese essentiellen Fragen geklärt werden können:
Seit dem 1. August 2022 gibt es in Österreich deutlich strengere Kreditrichtlinien als zuvor, wodurch es schwieriger geworden ist, eine Finanzierung zu bekommen.
Diese Richtlinie ist mit 01.07.2025 beendet, allerdings behalten Banken die strengeren Regeln in der Kreditvergabe großteils bei.

Wir senden Ihnen eine Finanzierungsübersicht mit den aktuell erhältlichen Zinssätzen und den Kosten bei unterschiedlichen Laufzeiten zu. Des Weiteren finden Sie hier die Checkliste der benötigten Unterlagen für die Erstellung eines Finanzierungsantrags.
(Stand August 2026)
3-Monats-Euribor + 0,8% Aufschlag = 2,925% p.a. variabel
Fixzins auf 5 Jahre: 2,85%
Fixzins auf 10 Jahre: 3,3%
Fixzins auf 15 Jahre: 3,7%
Fixzins auf 20 Jahre: 3,95%
Fixzins auf 30 Jahre: 4,3%
Anmerkung: Wir aktualisieren die Zinssätze nicht jeden Monat, da diese seit Anfang 2022 häufigen Schwankungen ausgesetzt sind.

In einem ersten persönlichen Termin oder Online-Meeting stellen wir Ihnen die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten mit allen Vor- und Nachteilen vor. Dadurch gewinnen Sie einen guten Überblick über den Finanzierungsmarkt. Anschließend wird im Detail besprochen, welche Unterlagen notwendig sind, um für Sie eine maßgeschneiderte Finanzierung mit guten Konditionen ausverhandeln zu können.
Wir gehen in diesem Gespräch auch auf Fragen ein wie:

Wenn Sie uns den Finanzierungsauftrag erteilen, übernehmen wir für Sie gerne sämtliche Verhandlungen mit verschiedenen österreichischen Banken und Bausparkassen, optional auch mit Ihrer Hausbank.
Um den besten Preis zu bekommen, ist eine strategische Aufbereitung der Unterlagen wichtig. Jede Bank achtet auf bestimmte Parameter, auf deren Basis ein Kundenrating erstellt wird. Je besser Ihre Bonitätsbewertung in diesem Rating ist, desto besser sind die Konditionen, die Sie bekommen werden und desto günstiger sind die Gesamtkosten.
Als unabhängige Kreditmakler verfügen wir über ein Netzwerk der wichtigsten Banken und Bausparkassen in Österreich. Unsere Ansprechpartner können auch direkt entscheiden, mit welchen Konditionen der gewünschte Kredit bewilligt werden darf. Dadurch erhalten Sie die beste Finanzierung zum bestmöglichen Preis.

Wir präsentieren Ihnen die besten Angebote und besprechen wichtige Details. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf einen Vergleich der Gesamtkosten, der Flexibilität und der jeweiligen Risiken bzw. Sicherheiten der verschiedenen Optionen. Anschließend werden die letzten Änderungswünsche vorbereitet und die endgültige Finanzierungszusage organisiert.

Wir prüfen die Kreditverträge auf Ihre Richtigkeit und organisieren auf Wunsch den Unterzeichnungstermin mit der Bank. Natürlich stehen wir Ihnen auch danach zur Verfügung, wenn Sie uns brauchen.

Der tatsächliche Kauf wird immer über einen Treuhänder, meistens ein Rechtsanwalt oder ein Notar, abgewickelt, den Sie im Regelfall selbst wählen können.
Wenn Sie den Kreditvertrag unterzeichnen, erhalten Sie von der Bank eine Pfandbestellurkunde. Diese müssen Sie beglaubigt bei einem Notar unterschreiben. Dieser Notar muss nicht Ihr Treuhänder sein. Zeitgleich sendet die Bank an Ihren Treuhänder ein Treuhandannahmeschreiben, dass dieser unterschrieben zurücksenden muss.
Sobald die Bank den unterschriebenen Kreditvertrag, die von Ihnen beglaubigt unterschriebene Pfandbestellungsurkunde und das unterschriebene Treuhandannahmeschreiben hat, wird der Kreditbetrag freigegeben und Ihr Treuhänder kann das Geld abrufen.
Seine Aufgabe ist es nun, den Kauf in der Form abzuwickeln, dass sichergestellt wird,
Wenn Sie einen Restbetrag des Kaufpreises durch Eigenmittel erbringen, müssen Sie diesen an den Treuhänder überweisen. Dieser teilt Ihnen die genaue Höhe des hierfür notwendigen Betrages mit.

Gerne stehen wir Ihnen auch als Versicherungsmakler zur Verfügung und helfen Ihnen dabei, die wichtigsten personenbezogenen Risiken abzusichern sowie auch alles im Bereich der Haus- beziehungsweise Wohnungsversicherung.
Ein gut aufbereiteter Finanzierungsantrag hilft dabei, die besten Finanzierungskonditionen zu erhalten. Diese Checkliste soll Sie dabei unterstützen, die wichtigsten Unterlagen vorzubereiten.
Diese Frage muss natürlich beantwortet werden, bevor Sie um einen Kredit bei einer Bank ansuchen. Die Formel hierfür lautet:
Kaufpreis + Kaufnebenkosten + Renovierungskosten – Eigenmittel
= benötigter Kreditauszahlungsbetrag
Der Kreditauszahlungsbetrag und die Eigenmittel ergeben zusammen den Betrag, den Sie für den Kauf der Wohnung mit allen Nebenkosten und eventuellen Renovierungskosten benötigen.
Hier hört man oft von der Faustregel, dass die Kaufnebenkosten 10% ausmachen. Sie können aber auch günstiger ausfallen und zwischen 5% und 10% schwanken. Diese Kosten umfassen:
Es ist wichtig, dass sämtliche Zusatzkosten (z.B. Renovierungskosten, Sanierungsmaßnahmen, Sonderausstattung bzw. Extras, Photovoltaikanlagen bis hin zur Küche) in dieser Cashflow-Berechnung transparent dargestellt werden, da die meisten dieser Investitionen den Liegenschaftswert erhöhen.
Um das Bonitätsrating zu verbessern, sollten Sie alle Eigenmittel nachweisen, über die Sie verfügen, und nicht nur jene, die eingebracht werden sollen. Optimalerweise machen Sie dafür einen Screenshot Ihres E-Banking-Accounts am PC, auf dem eine Übersicht aller Konten mit Kontostand und zugehörigem IBAN zu sehen ist. Wenn es bestehende Finanzierungen gibt, sollten diese auch mit aktuellem Saldo abgebildet sein.
Wichtig ist, dass auf dem Screenshot auch der Name des Kontoinhabers sowie das Datum zu sehen sind. In vielen Handyapps werden nicht alle notwendigen Informationen angezeigt. Wenn Sie kein E-Banking haben, finden Sie die notwendigen Daten auch auf der entsprechenden Seite des Kontoauszuges.
Wann ist eine Umschuldung sinnvoll?
Wann ist eine Nachverhandlung mit der Bank oder eine Umschuldung sinnvoll?
Wir stehen Ihnen gerne als strategischer Berater zur Seite, um die beste Lösung für Sie zu finden.
Wenn Sie keinen Scanner zuhause haben, können Sie Ihren Vertag auch mit dem Smartphone scannen. Bitte achten Sie darauf, dass alle Informationen gut lesbar sind.
Wir überprüfen anhand Ihres Vertrages und des Zinssatzes, ob eine Verbesserung möglich ist und unter welchen Voraussetzungen man diese bekommen kann.
Bei Finanzierungen neigt man gerne dazu, die monatliche Raten miteinander zu vergleichen. Tatsächlich sollte man hier aber auf die Gesamtkosten achten. Wir helfen Ihnen hierbei gerne dabei, alles transparent aufzubereiten, damit Sie dann die beste Entscheidung treffen können.
Hier finden Sie nützliche Informationen zu Themen wie: Ist ein fixer oder variabler Zinssatz besser? Was ist der EURIBOR? Wie kann ich die Risiken für meine Finanzierung minimieren? Was ist der Unterschied zwischen einem nominalen und einem effektiven Zinssatz?
Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Deswegen kommt es bei der Wahl auf Ihre individuelle Situation und Ihre Präferenzen an. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Unterschiede und worauf Sie achten sollten.
Was im Endeffekt die beste Entscheidung sein wird, kann nur die Zukunft zeigen. Es gilt also der Grundsatz: Im Zweifelsfall diversifizieren. Oft wird bei einer Laufzeit von 30 Jahren eine Mischung aus einem fixen Zinssatz (25 Jahre) und einem variablen Zinssatz (5 Jahre) angeboten.
Wie schnell sich das Zinsniveau verändern kann, zeigt die diese Grafik des Leitzinssatzes des Euros und des US-Dollars.
| Fixer Zinssatz | Variabler Zinssatz |
|---|---|
|
bleiben in festgelegtem Zeitraum gleich |
kann sich regelmäßig ändern |
|
Sicherheit und Planbarkeit |
Flexibilität |
|
kostenfreie Sondertilgung von 10.000 € - 50.000 € alle 12 Monate möglich |
Sondertilgungen fast immer pönalfrei möglich |
|
Positiv: Wenn Zinsen in der Zukunft über den vereinbarten Fixzinssatz steigen |
Positiv: Wenn Zinsen in der Zukunft fallen sollten |
Fixzinsen bleiben während eines festgelegten Zeitraums über gleich. Das erleichtert die finanzielle Planung und ist ein großer Vorteil für KreditnehmerInnen, für die Sicherheit wichtig ist. Wenn die Laufzeit länger ist als die Fixzinsphase, wird für die restliche Laufzeit danach ein variabler Zinssatz vereinbart.
Einen Nachteil bietet der fixe Zinssatz allerdings im Bereich der Sondertilgungen. Sie können in den meisten Fällen nämlich nicht unbegrenzt kostenfrei mehr zurückzahlen, als Ihre monatliche Rate ausmacht. Zu Beginn wird ein Freibetrag ausverhandelt, der alle 12 Monate genutzt werden darf, in der Regel 10.000 - 50.000 €.
Österreichische Banken verrechnen auf Beträge, die diese Grenze überschreiten, eine Gebühr. Dies Gebühr wird auch Pönale oder Vorfälligkeitsentschädigung genannt und kostet in der Regel 1% des übersteigenden Betrages aus.
Variable Zinssätze ändern sich mehrfach. Das kann unter Umständen weniger risikofreudige KreditnehmerInnen abschrecken. Für einen variablen Zinssatz benötigt man zudem bei der Bonitätsprüfung den Nachweis, dass man sich die Kreditrate auch bei höheren Zinsen leisten kann. Wenn also Ihr monatlicher Cashflow ausreichend ist, kann man auch einen variablen Zinssatz wählen.
Ein Vorteil des variablen Zinssatzes ist die Flexibilität. Sondertilgungen sind bei den meisten Banken in den meisten Fällen immer pönalfrei möglich. Sie können also einfach jederzeit an die IBAN Ihres Kreditkontos überweisen. In seltenen Fällen muss allerdings eine vollständige Tilgung sechs Monate zuvor schriftlich angekündigt werden.
Ein variabler Zinssatz setzt sich aus einem Indikator + Zinsaufschlag zusammen. Dieser Zinsaufschlag wird auch Marge genannt. Der Indikator ist in der Regel der EURIBOR, genauer gesagt der 3-Montas- oder 12-Monats-EURIBOR. In seltenen Fällen können auch andere EURIBOR Varianten vorkommen.
EURIBOR steht für „Euro Interbank Offered Rate“. Das heißt, er bildet den Durchschnitt der Zinssätze ab, die von ausgewählten europäischen Banken für eine bestimmte Zeit festgelegt werden, um sich gegenseitig unbesicherte Euro-Kredite zu geben. Übersetzt bedeutet das: Der EURIBOR ist der vom Markt festgelegte Preis, der sich am Leitzinssatz orientiert.
Wieso ist der EURIBOR für Sie als KreditnehmerIn wichtig? Er wird von vielen Banken als Indikator für die Festlegung variabler Kreditzinsen herangezogen. Bei variablen Kreditzinsen und für die variablen Zinsphasen eines Kredites nach der Fixzinsphase bildet der EURIBOR die Basis des zu zahlenden Zinssatzes.
Hier finden Sie die aktuellen EURIBOR-Werte.
Hier können Sie sehen, wie sich der EURIBOR im Laufe der letzten Jahre entwickelt hat. Seit 2000 verzeichnet dieser Referenzzinssatz starke Schwankungen (5% bis unter 0%).
Mit „EURIBOR“ werden fünf unterschiedliche Indikatoren bezeichnet. Diese gelten für unterschiedliche Zeiträume: eine Woche, ein Monat, drei Monate, sechs Monate oder zwölf Monate.
Im Finanzierungsbereich werden meist der 3-Monats-EURIBOR und der 12-Monats-EURIBOR verwendet. Der 12-Monats-EURIBOR ist fast immer teurer als der 3-Monats-EURIBOR. Je länger die Fixzinsphase dauert, desto teurer ist auch der EURIBOR.
Manchmal ist es nicht so schlecht, ein Risiko einzugehen – bei Finanzierungen geht man dann aber doch lieber auf Nummer sicher. Natürlich kann man aber auch in diesem Bereich mit einigen unvorhergesehenen Ereignissen konfrontiert werden.
Die gute Nachricht: Viele dieser Risiken können versichert werden und auch für die nicht versicherbaren Risiken gibt es meistens gute Lösungsstrategien.
Leider kann immer etwas passieren, das kurz- oder langfristig zu einem geringeren Einkommen oder Verdienstausfall führt. In so einem Fall kann eine zu hohe Kreditrate zu einer großen Belastung für die Betroffenen werden. Einige dieser Punkte können versichert werden, das betrifft die Berufsunfähigkeit, die Unfallinvalidität und den Worstcase: das Ableben.
Die einzige Versicherung, die von einer Bank bei einer Finanzierung verlangt werden darf, ist eine reine Ablebensversicherung. Oft wird eine solche nur empfohlen und muss nicht verpfändet werden.
Eine Verpfändung der Ablebensversicherung bedeutet, dass die Versicherung bei der Bank als Sicherheit hinterlegt wird. Dies zieht drei Konsequenzen nach sich:
Einige Risiken, die während des Bau- oder Renovierungsprozesses auftreten können, sind ebenfalls versicherbar. Die folgenden Punkte beziehen sich vorwiegend auf Häuser, allerdings ist bei einem Wohnungsumbau eine Bauherrenhaftpflicht und eine Bauwesenversicherung durchaus sinnvoll.
Nicht versicherbar sind etwa unvorhersehbare familiäre oder private Ereignisse oder auch der Jobverlust. Eine gute Lösung in so einem Fall ist, die vereinbarte Kreditlaufzeit des Hypothekarkredits voll in Anspruch zu nehmen.
Wenn Sie eine Finanzierung mit einer langen Laufzeit aufnehmen, können Sie freiwillig mehr zurückzahlen als die Mindestrate. Dies ist entweder durch einen zusätzlichen Dauerauftrag möglich und/oder durch Sondertilgungen. Damit verkürzen Sie automatisch die Laufzeit.
Alternativ kann man in so einem Fall den Kreditbetrag auf die restliche Laufzeit anpassen. Das hilft insbesondere bei einem Verdienstausfall oder dergleichen. Der ausständige Betrag, der durch Ihre Sondertilgungen geringer geworden ist, wird also auf die restliche Laufzeit gestreckt. So sollte die monatliche Rate auch mit einem geringeren Einkommen noch leistbar sein.
Wenn Sie eine kürzere Laufzeit vereinbart hätten und die monatlichen Zahlungen zu hoch werden würde, muss um eine Laufzeitverlängerung angesucht werden, was einer neuen Kreditanfrage gleichkommt. Diese neue Finanzierung muss zu zukünftigen Konditionen vereinbart werden, die wir noch nicht kennen. Wenn man dringend eine Laufzeitverlängerung benötigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kondition sich verschlechtert bzw. teurer wird.
Gegen Zinsschwankungen können Sie sich absichern, indem Sie einen fixen Zinssatz vereinbaren. Neben seinen Vorteilen hat ein fixer Zinssatz aber natürlich auch Nachteile gegenüber einem variablen Zinssatz. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.
Seit der Finanzkrise 2008 mit dem Konkurs der Lehman Brothers sind Banken meistens gerettet worden, bevor sie in Konkurs gegangen sind. Aber niemand weiß, ob das auch in Zukunft so sein wird. Es fehlen die Erfahrungswerte, um genau sagen zu können, was passieren würde, wenn eine Bank nicht vom Staat gerettet wird.
In so einem Fall muss man damit rechnen, dass bestehende Finanzierungen fällig gestellt werden und man sich um eine Umschuldung bemühen muss. Falls die Bank von einer anderen Bank übernommen wird, könnte es sein, dass die Finanzierung mit den bestehenden Konditionen bleibt. Es wäre aber auch möglich, dass man als Schuldner neue Konditionen akzeptieren muss.
Der Nominalzinssatz, auch Sollzinsen genannt, ist der Zinssatz, den man tatsächlich auf die aushaftende Kreditsumme bezahlen muss. Also die Zinsen, die die Bank für das ausgeliehene Geld verrechnet. Diese werden immer pro Abschluss und meistens quartalsweise verrechnet. Je geringer der aushaftende Kreditbetrag ist, desto geringer sind die Zinsen, die Ihnen somit anteilig verrechnet werden.
Der Effektivzins ist eine fiktive Zinssatzberechnung. Er soll sämtliche einmalige Finanzierungsspesen sowie laufende Finanzierungsspesen in einem Zinssatz widerspiegeln, der auf den tatsächlichen Kreditauszahlungsbetrag prozentuell ausgewiesen wird.
Der effektive Zinssatz ist somit immer höher als der Sollzinssatz, da sämtliche Kosten dargestellt werden sollen. Nebenkosten sind etwa die Gebühr für die Eintragung im Grundbuch, Kontoführungsgebühren oder Bearbeitungsgebühren.
Ein neues Auto kann durchaus viel kosten, besonders, wenn es sich um einen Neuwagen handelt. Wenn Sie Ihr Eigenkapital schonen möchten, kann eine Leasing- oder eine Kredit-Finanzierung die Lösung sein. Wir stellen Ihnen hier Ihre Möglichkeiten vor und erklären, worauf Sie unbedingt achten müssen.
Ihr Kfz ist bei dieser Variante das rechtliche Eigentum der Leasing-Gesellschaft. Sie erhalten eine Überlassungserklärung, in der festgehalten ist, dass Sie während der Leasing-Dauer mit dem Kfz fahren dürfen. Sobald Sie das Leasing zurückbezahlen, geht das Kfz in Ihr Eigentum über.
Leasing-Finanzierungen bieten oft den besseren Zinssatz gegenüber einer Kredit-Finanzierung. Allerdings gibt es keinen Zinsvorteil bei vorzeitiger Rückzahlung: Sie ersparen sich nichts, wenn Sie die Beträge schneller zurückbezahlen, weil die Zinsen trotzdem bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit bezahlt werden müssen.
Wenn Sie vorhaben, die gesamte Leasing-Laufzeit auszunutzen und den Restwert des Kfz zu bezahlen, ist eine Leasing-Finanzierung sehr wahrscheinlich die kostengünstigere Finanzierungsform. In diesem Fall ist es zudem unerheblich, wie viele Kilometer Sie mit dem geleasten Kfz gefahren sind.
Bei Gebrauchtfahrzeugen muss darauf geachtet werden, ob das Kfz noch leasingfähig ist. Wenn das nicht der Fall ist, besteht hier eine alternative Finanzierungsform: die Ratenkaufvereinbarung.
Hierbei ist das Kfz Ihr Eigentum und es besteht eine Finanzierung bei der Bank. In den meisten Fällen ist der Zinssatz bei dieser Variante teurer als bei einer Leasing-Finanzierung.
Der Vorteil einer Kredit-Finanzierung liegt darin, dass die Zinsen nicht bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit bezahlt werden müssen, wenn Sie die Finanzierung früher tilgen. Hierbei wird auf den Tag genau abgerechnet.
Diese Variante ist wesentlich teurer als die normale Leasing-Variante, aber kann für Autobegeisterte durchaus ansprechend sein. Hierbei können Sie alle zwei bis drei Jahre Ihr Kfz gegen ein neues eintauschen. Die Verwertung des alten Kfz wird anschließend von der Leasing-Gesellschaft übernommen.
Sie können diese Form der Finanzierung quasi als Miete für ein Kfz sehen, das Sie für eine vereinbarte Laufzeit nutzen und anschließend gegen ein neues Fahrzeug eintauschen.
Oft wird vom Autohaus eine Verbilligung für das Kfz angeboten, wenn auch das Leasing und die Versicherung über das Autohaus abgeschlossen werden. Solche Angebote sind immer an gewisse Bedingungen geknüpft, wie etwa
Autokauf, Autofinanzierung und Autoversicherung können allerdings unterschiedlich berechnet werden. Bei Autohäusern ist zudem oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich, wie viel der monatlich bezahlten Summe jeweils die Leasingrate und die Versicherungsprämie ausmacht. Es wird gerne nur eine Gesamtrate ausgewiesen, an der man sich orientieren soll.
Ein Irrglaube ist außerdem, dass das Kfz günstiger ist, weil die Rate günstig ist. Es kommt aber immer auf die Gesamtkosten an. Mit einem hohen Restwert ist jede Rate gering.
Meistens sind die Versicherung und die Finanzierung über das Autohaus auf die Laufzeit teurer als die Ersparnis, die man durch die Verbilligung des Kfz bekommt. Aus diesem Grund sollte man die drei Punkte Kauf, Finanzierung und Versicherung immer als einzelne Geschäfte betrachten.
Oft zahlt es sich aus, mehr für das Kfz zu bezahlen, weil durch eine alternative Versicherung und Finanzierung, auf drei bis fünf Jahre, in Summe viel Geld gespart werden kann.
Damit wir für Sie Leasing-Angebote einholen können, lassen Sie uns bitte folgende Unterlagen digital zukommen:
Das Leasing-Angebot bekommen wir relativ schnell, teilweise sogar noch am gleichen Tag. Bei der Prüfung, ob die Leistbarkeit des Leasings Ihrerseits gegeben ist, benötigt die jeweilige Leasing-Gesellschaft von Ihnen eine unterschriebene Datenschutzerklärung und eine Haushaltsrechnung. In dieser Haushaltsrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt, damit überprüft werden kann, ob die monatliche Rate für Sie leistbar ist.
Konsumkredite sind unbesicherte Kredite, die von der Bank für die private Verwendung vergeben werden. Diese Art von Kredit wird als Privatkredit, Konsumkredit oder auch Ratenkredit bezeichnet. Für einen Urlaub oder Lifestyle-Produkte sind diese natürlich nicht zu empfehlen, aber es gibt durchaus sinnvolle Verwendungszwecke.
Wenn Sie Ihre Privatwohnung einrichten möchten und sich nicht alles mit Ihrem Ersparten leisten können, hilft Ihnen diese Finanzierungsform.
Wenn Sie noch nicht über die notwendige Bonität verfügen, um sich sofort eine Eigentumswohnung zu kaufen, aber schon vorausdenken, wie Sie sich in Zukunft Eigentum schaffen können, kann eine Mietkaufwohnung eine gute Option für Sie sein.
Dabei leisten Sie eine Anzahlung, mit der Sie sich das Recht sichern, die Wohnung nach etwa 5 bis 10 Jahren kaufen zu dürfen. Für diese Anzahlung bietet sich in vielen Fällen ein Privatkredit an.
Der spätere Verkaufspreis der Wohnung richtet sich hierbei im Regelfall nach den ursprünglichen Errichtungskosten und nicht nach dem zukünftigen Verkehrswert. Das erleichtert Ihnen in Zukunft, eine Finanzierung für den Kauf dieser Eigentumswohnung zu bekommen.
Oft wird davon ausgegangen, dass es sich bei der monatlichen Zahlung um eine Mischrate aus Miete und Tilgungskosten handelt. Das muss aber nicht der Fall sein. Die genauen Vereinbarungen sind von Modell zu Modell unterschiedlich, aber tatsächlich tilgt man in den meisten Fällen wenig bis überhaupt nichts. Die Zahlungen können somit als Miete und Zinskosten ohne Tilgungsanteil gesehen werden.
Wenn in der Vergangenheit ein Konto zu stark überzogen worden ist oder sonstige Schulden aufgebaut wurden, fallen dafür üblicherweise sehr hohe Zinsen an. In so einem Fall macht es definitiv Sinn, alle Kreditsalden abzudecken und durch eine geregelte Finanzierung mit günstigerem Zinssatz zurückzubezahlen.

Alix Jeanquartier
Waltendorfer Hauptstr. 18a
8010 Graz
Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten, GISA-Zahl 19099675
Vermögensberater & Kreditmakler, GISA-Zahl 19106304
